Tipps zum Verzicht

Beachten Sie aus Liebe zu Ihrem Kind bitte die folgenden Ratschläge:

Verantwortung für ein gesundes Kind kann nicht früh genug beginnen (und hört natürlich auch nicht mit der Geburt auf)!

Verzichten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit auf alkoholhaltige Getränke! Dieses Verhalten wird Ihnen zu einem guten Gewissen und einer ungetrübten Vorfreude verhelfen.

Wenn Sie einen Kinderwunsch haben und nicht verhüten, sollten Sie den Konsum alkoholhaltiger Getränke bereits umstellen und exzessiven Konsum bei einer Trinkgelegenheit vermeiden.

Eine Schwangerschaft sollte möglichst früh festgestellt werden, damit Sie wissen, ab wann Sie besser auf alkoholhaltige Getränke verzichten.

Vermeiden Sie Gelegenheiten, bei denen Sie unter Gruppendruck geraten und sich dazu hinreißen lassen könnten, doch Alkohol zu trinken. Sie kennen diese Gelegenheiten im Freundeskreis oder in der Familie aus Erfahrung sehr genau!

Informieren Sie Familie, Lebenspartner, Ehemann, Freunde und Kollegen möglichst früh über Ihre Schwangerschaft und Ihren Vorsatz, während der Schwangerschaft ganz auf alkoholhaltige Getränke zu verzichten.

Bitten Sie Familie, Lebenspartner, Ehemann, Freunde und Kollegen, Ihnen bei der Umsetzung des Vorsatzes zu helfen und Sie im Zweifelsfalle an den Vorsatz und die Gefahren zu erinnern. Das hat nichts mit "Spaßbremse" zu tun!

Lassen Sie sich auch von Ihrem Frauenarzt zum Thema Alkohol beraten. Er kann Sie ebenfalls in Ihrem Vorsatz unterstützen und wertvolle Argumente liefern.

Sollten Sie doch einmal in Versuchung geraten, machen Sie sich klar, welches hohe Gut die Gesundheit des Kindes darstellt.

Tipps für die Väter und das Umfeld:

Fordern Sie eine schwangere Frau nie zum Trinken auf.

Verleiten Sie Ihre Partnerin nicht, indem Sie vor Ihren Augen regelmäßig alkoholhaltige Getränke konsumieren.

Versuchen Sie, Ihre Partnerin durch gemeinsamen Verzicht zu unterstützen und zu motivieren.

Verantwortung fängt vor der Geburt an, aber hört nicht mit der Geburt auf: Machen Sie sich in dieser Zeit einmal mehr bewusst, dass Ihr Kind in seinem Umgang mit alkoholhaltigen Getränken maßgeblich durch das Vorbildverhalten der Eltern geprägt wird.

Tipps für die Freunde:

Scheuen Sie sich nicht, Ihre Freundin anzusprechen, wenn Sie bemerken, dass sie trotz ihrer Schwangerschaft Alkohol trinkt. Vielleicht gibt es bestimmte Gründe für den Alkoholkonsum (Probleme in der Familie oder in der Partnerschaft), die Sie als gute Freundin mit ihr besprechen und klären könnten. Suchen Sie das Gespräch und machen Sie Ihrer Freundin klar, wie entscheidend der Verzicht auf Alkohol für die Gesundheit ihres Babys ist.